Am 26. Februar 2019 um 14:00 Uhr begann die Gründung des Vereins ganz unspektakulär bei Kaffee und Apfelkuchen. 11 Gründungsmitglieder saßen am Esstisch in der Wohnung von Anna Ohnweiler und gingen die Satzung durch. Versammlungsleiter war Thomas Baitinger, welcher auch maßgeblich beim Erstellen der Satzung mitgewirkt hatte. Unter den Gründungsmitgliedern waren nicht nur ältere Frauen und Männer und nicht nur Omas und Opas. Die jüngsten Mitglieder waren Marco Ackermann mit seinen kaum 30 Jahren und das Ehepaar Daniela Steinrode und Daniel Steinrode, beide knapp über 40 Jahre alt.
Was alle vereinte, war der Wunsch, dem wachsenden Rechtsruck mit Hilfe einer Organisation, welche einen rechtlichen Rahmen darstellt, Einhalt zu gebieten. Die Vereinsstruktur bot sich an, da man zur Gründung nur sieben Mitglieder benötigte.
Innerhalb von zwei Stunden war der Verein gegründet und hatte schon den Namen Omas gegen Rechts Deutschland. Noch am selben Nachmittag fand der Termin beim Notar statt, da Heike Arnold, die zur 2. Vorsitzenden gewählt wurde, aus Hanau angereist war und noch am gleichen Tag zurückfahren wollte. Obwohl die Unterlagen noch am selben Nachmittag ans Amtsgericht Stuttgart gesandt wurden, fand die Eintragung ins Vereinsregister erst am 27. Januar 2020 statt. Das war genau zwei Jahre nach der Gründung der Initiative OMAS GEGEN RECHTS in Deutschland am 27. Januar 2018.
Der Verein begann sehr klein in der Kleinstadtperle Nagold und wuchs gewaltig auf fast 11.000 Mitglieder. Etwas Großes kann auch in kleinen Räumen und an kleinen Orten entstehen.
Auf dem Foto sieht man einen Teil der Gründungsmitglieder.
Wichtig: Im Stadtarchiv Nagold kann man bedeutende Unterlagen zur Gründung des bundesweiten Vereins und die Unterschriften der Gründungsmitglieder einsehen. Auch in vielen, vielen Jahren sollen es Beweise sein, dass Großeltern für die Demokratie und die Zukunft der kommenden Generationen gekämpft haben.
